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Klug, virtuell und einen Schritt voraus

17.02.2018 - Automobile Highlights, Neuerscheinungen und Autos, die immer humaner werden. Das ist die automobile Vorschau für das Jahr 2018: Mehr Elektrizität, große Fortschritte der autonomen Systeme, Neuauflagen älterer Modelle und Vernetzungen mit Apps sind nur ein Teil der Entwicklungen, die uns im laufenden Jahr erwarten. Was die Hersteller noch planen:

AI – das Auto lernt denken

Die künstliche Intelligenz gehört mit zu den Bereichen, die sich in der drastischsten Entwicklung befinden. Freisprecheinrichtungen und Navigationssysteme, die auf Sprachbefehle reagieren, gehören mittlerweile zum Standard und stellen keine Besonderheit mehr dar. Intuitive Bedienkonzepte, die dem Fahrer das Fahren noch komfortableren und sicherer gestalten stehen im Fokus. Das Auto soll zum besten und hilfreichsten Beifahrer werden, der uns als Assistent gedanklich immer einen Schritt voraus ist und zur Seite steht - so die Ziele der Hersteller für das Jahr 2018.
  1. Deep Learning
    Ein System, das den Weg zum autonomen Fahren mit ebnet. Das Auto lernt denken, um zukünftig eigenständig zu handeln.
  1. IOT – Internet of Things
    Hierbei werden Daten aus unterschiedlichen Quellen gesammelt und verknüpft. Dies dient sowohl dem Fahrer als auch den Herstellern zur Auswertung. Durch intelligente Verknüpfungen geht so z. B. automatisch die Sitzheizung an, sobald die Temperatur auf eine bestimmte Gradzahl fällt.
  1. Eye-Tracking
    Das System erkennt, wohin der Fahrer gerade schaut. Es könnte das Ende für Knöpfe und Hebel bedeuten. Denn dann reguliert das Auge die Lautstärke des Radios.

Intelligentes Personal Cockpit

Die Koreaner machen es mit einer Glanzleistung, dem Intelligent Personal Cockpit, vor. Dieses Cockpit kann mehr, als sich ein Fahrer erträumt. Es zeichnet sich durch künstliche Intelligenz aus und bringt diese Features mit:
- Mannigfaltige Sprachsteuerung
Anweisungen wie „Öffne das Fenster und navigiere mich nach Hause“. Zwei Anweisungen, die gleichzeitig vom Intelligent Personal Cockpit gelöst werden.
- Messen des Stresslevels des Fahrers
Beispiel: Automatisch das Licht dimmen, wenn der Fahrer entkräftet wirkt.
- Erkennung der Vitalfunktionen durch Sensoren im Sitz
Beispiel: Erkennung, wenn der Fahrer müde wird.
- Erkennung des Fitness-Levels des Fahrers
- Größe des Fahrers
Automatische Anpassung von Sitz, Lenkrad und Spiegeln an die Körperstruktur.

- Impulsgeber
Um auszusteigen reicht lediglich ein Geben zweier Impulse gegen die Tür.
- IOT
Beispiel: Das bis zu diesem Moment gehörte Lieblingslied wird auf Verlangen zum Weiterspielen an das vernetzte Soundsystem im Haus weitergeleitet, damit ein nahtloser Übergang des Songs entsteht.
Auf einige dieser Features können sich Technikfreaks schon in diesem Jahr freuen, die komplette Bandbreite gibt es allerdings erst nach und nach in den kommenden Updates.

Forschung und Entwicklung

Andere Hersteller fokussieren sich auf die Forschung der Gehirnströme. Durch eine Vorrichtung am Fahrerkopf sollen bevorstehende Aktivitäten, wie beispielsweise das Bremsen und Lenken vorhergesehen werden und in Sekundenschnelle für eine bessere Umsetzung gesorgt werden
Durch bereits vorhandene Methoden wie Einparkassistenten oder Staumeldesysteme werden Autos, die bereits auf dem Markt sind in die Stufe 1, das assistierte Fahren und die Stufe 2, das teilautomatisierte Fahren eingeordnet. Die beiden weiteren Stufen, also hochautomatisiert und vollautomatisiert könnten mit der fortschreitenden Technik schon zeitnah realisiert werden.

WLAN im Auto

Eine weitere anhaltende Entwicklung ist der Internetzugang im Auto. Nachrüstbar ist dieser Zugang schon länger. Etwa mit diversen Surfsticks oder einem Hotspot über das Smartphone. Verschiedene Anbieter integrieren das Internet nun in die Navigationssysteme, sodass Apps, um das Wetter abzurufen, Hotels zu finden oder Facebook aufzurufen integriert werden können. Welche Zugänge und Applikationen von Nutzen sind und welche nicht, muss jeder Fahrer selber für sich entscheiden. Zuverlässige Staumeldungen und Tankstellen Suchfunktionen sind mit Sicherheit sinnvoll. Den Facebook Status während der Fahrt zu checken, ist eher eine Gefahr für alle Mitreisenden.
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