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Welche Kosten nach dem Autokauf

Um diese Kosten kommt man auch als frischgebackener Autobesitzer nicht drum herum.
Steuer
Die Kfz-Steuer fällt für jeden Fahrzeughalter an und wird in der Regel einmal im Jahr bezahlt. Die Höhe der Steuer ist abhängig von der Hubraum-Größe und der Schadstoffemission des Autos. Hier rückt das Elektroauto mit seinen Vorzügen deutlich in den Vordergrund: alle Elektronik-Autos die bis zum 31.12.2020 angemeldet werden, sind fünf Jahre lang von der Kfz-Steuer befreit.
Spritkosten
Die anfallenden Spritkosten variieren nach Fahrtstrecke, Fahrstil und Kraftstoff. Der Kraftstoff Diesel ist an den Tankstellen günstiger als Benzin, jedoch ist die Anschaffung eines Diesels als Kfz deutlich teurer. Ein Tipp für all diejenigen, die bares Geld sparen möchten: Weniger Gas geben und rechtzeitig den Gang wechseln. Eine der günstigsten und umweltfreundlichsten Kraftstoff-Varianten ist ein Elektroauto.
Pflege und Wartung
Jedes Auto sollte regelmäßig gepflegt und zur Wartung ins Autohaus gebracht werden. Die wichtigen Pflegeeinheiten kann jeder Autoliebhaber selbst übernehmen. Neben der Waschstraße, in der man zwischen verschiedenen Preiskategorien entscheiden kann, sollte das Auto ab und an poliert werden. Mit einer guten Politur können sogar kleine Schrammen verschwinden. Der Innenraum des Autos kann für kleines Geld mit einem speziellen Staubsauger gereinigt werden.
Bußgelder
Zu schnell gefahren, falsch geparkt oder das Parkticket vergessen? Wenn Sie „nur“ mit einer Geldstraße davonkommen, haben Sie Glück im Unglück. Denn auch diese Kosten und Konsequenzen sollten Sie im Hinterkopf behalten. Dennoch gilt hier die Devise: Die Straßenverkehrsordnung ist einzuhalten, ansonsten wird es teuer.
Regelmäßige Serviceintervalle
Etwa alle 20.000 Kilometer sollte man einen Ausflug ins Autohaus einplanen. Verschleißteile wie Bremsscheiben, Keilriemen, Scheibenwischer, Ölfilter und Glühlämpchen müssen gecheckt und gegebenenfalls ersetzt werden. So wird die Sicherheit im Straßenverkehr für alle Verkehrsteilnehmer gewährleistet. Mindestens einmal im Jahr sollte ein Ölwechsel vorgenommen werden.
TÜV-Prüfung
Der Technische Überwachungsverein (TÜV) kontrolliert alle zwei Jahre, ob das Auto sicher und zuverlässig im Straßenverkehr gefahren werden kann. Ab dem zweiten Monat ohne gültigen TÜV macht man sich strafbar und muss sich auf ein Bußgeld und Punkte einstellen. Auch wenn kein Reparaturbedarf ermittelt wird, sollte man dennoch rund 100 Euro für den TÜV einplanen.
Kraftfahrzeug-Versicherung
Neben einer freiwilligen Vollkasko- oder Teilkasko-Versicherung, ist die Haftpflichtversicherung für jeden Autohalter verpflichtend. Ein gültiger Nachweis über die Versicherung muss vorgelegt werden, sobald Ihr Auto bei der Zulassungsstelle angemeldet wird. Diesen Nachweis bekommen Sie in Form eines Codes von Ihrer Versicherung. Kostentechnisch ist die Höhe der Versicherung abhängig von Fahrzeugtyp und Jahreslaufleistung. Sprechen Sie mit Ihrem Autohaus, hier werden Sie kompetent mit den besten Konditionen beraten.
Stellplatz und Bewohnerparkausweis
Auch an einen Stellplatz für Ihren neuen Liebling ist zu denken. Sofern Sie keine hauseigene Garage oder ein Carport besitzen, sollten Sie die Kosten für einen Stellplatz oder eine Garage zur Miete mit einberechnen. In vielen Städten sind die Park- und Garagenplätze so ein knappes Gut, dass die Mietpreise in die Höhe preschen. Alternativ gibt es den Bewohnerparkausweis. Dieser ist in diversen Wohngebieten, meistens in Innenstadtlage Pflicht und wird jährlich mit der Stadt abgerechnet.